Die Tage rund um die Herbstferien bringen Kirchgemeinderäten keine Auszeit. Sie beschäftigen sich bereits intensiv mit dem kommenden Jahr.

Zuhanden der Kirchgemeindeversammlungen im November werden die Budgets 2016 diskutiert. In der Missione Cattolica Italiana, in Utzenstorf, in Langnau und in Burgdorf wird besprochen, welche Personen sich in welchen Tätigkeiten und in welchen Räumlichkeiten mit welchen finanziellen Möglichkeiten engagieren werden.

Kirchgemeinderäte sind einen Schritt voraus. Sie wissen zwar, dass in diesen Tagen nicht über Künftiges entschieden werden kann. Aber sie schaffen Voraussetzungen, damit Menschen, Räume, Projekte und Finanzen einen lebendigen „Kirchen-Körper“ bilden können. Dazu braucht es einen Voranschlag, die die Realitäten im Emmental mitbedenkt.

Einen Schritt voraus tun. Mit nüchternem Blick auf die Gegenwart. Mit hoffnungsvollen Perspektiven. Mit Vertrauen, dass es im Jahr 2016 gut kommen wird. Im Budget stecken nicht nur viele Zahlen zu Personal, Sachaufwand und Infrastruktur.

Kirchgemeinderäte beraten mit pulsierendem Herzblut.

Markus Buenzli-Buob

PS: Dieser Text erschien im Berner Pfarrblatt 41-42/2015 in der Rubrik Pastoralraum Emmental.